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T-Shirts - fair hergestellt

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publiziert am 18.03.2010 15:54

Mit diesem Text wollen wir Sie darauf hinweisen, dass nicht jedes Kleidungsstück menschenwürdig hergestellt wird. Dies wurde uns erst bewusst, als wir in der Schule einen Kurs von der E.v.B. (Erklärung von Bern) hatten.

Das T-Shirt z.B. hat eine lange Reise hinter sich.
Es fängt schon an bei den Bauern in Afrika (Burkina Faso), die diese Baumwolle anpflanzen und ernten. Auch diese bekommen einen extrem niedrigen Lohn. Nach weiteren Bearbeitungen kommt der fertige Stoff nach China zu den Nähfabriken. Die Arbeitsbedingungen der Näherinnen und Näher sind menschenunwürdig, das heisst: ausbeuterisch.

Wenn wir schliesslich unsere Kleider in den Läden kaufen, ist uns gar nicht bewusst, wie die ArbeiterInnen in den Nähfabriken unter schwersten Bedingungen arbeiten müssen.

In den armen Ländern ist man froh, wenn man eine Arbeit findet, um ein wenig Geld zu verdienen, auch wenn die Bedingungen nicht fair sind. Wir haben ein Beispiel in einem Film gesehen: In den Nähfabriken arbeiten Hunderte. Wenn man die harte Arbeitssituation nicht aushalten kann, wird man entlassen. Es gibt ja genügend Leute, die dort arbeiten wollen, um wenigstens ein bisschen Geld zu verdienen.

Für die Näherinnen im Film war das Lachen verboten, sogar das Kichern ist nicht erlaubt.Nur zwei mal am Tag dürfen sie aufs WC gehen. Häufig müssen sie Überstunden machen, die nicht bezahlt werden. Manchmal auch die ganze Nacht. Alles wird zu streng kontrolliert.

Da das Flugbenzin für Warentransporte steuerfrei ist, können die Firmen die Waren sehr preisgünstig in solche Länder fliegen, wo der Arbeitslohn am niedrigsten ist. So eine Jeans (vom Rohprodukt bis zur Fertigware) ist meistens mehr als 50 000 km in derWeltgeschichte herumgeflogen worden, ehe es bei uns in den Geschäften landet!
Es gibt zum Glück aber auch Firmen, in denen alle genug Geld verdienen um davon leben zu können! Vom Bauern bis zu den NäherInnen! Und das Kleidungsstück ist dann nur wenig teurer für uns
Es nützt jetzt aber nichts, wenn Sie extra teure Kleider kaufen. Diese teuren Kleider können genauso ungerecht hergestellt worden sein wie ein billiges T-Shirt.

Also erkundigen Sie sich, wenn Sie das nächste Mal vor den Kleidern stehen, ob diese wohl fair hergestellt wurden und achten Sie auf die Labels. Sie helfen mit, wenn Sie sich für das gerechtere Kleidungsstück entscheiden.
Weitere Infos findet man unter:
www.evb.ch
www.cleanclothes.org
www.fairwear.org

Klasse 7f, Klassenlehrerin G. von Ah
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