Schulzentrum Längenstein

Aktuell Schule Klassen Lehrpersonen Downloads Kontakt Elternrat

Bericht BETS Dienstag

zurück zur Startseite

publiziert am 22.03.2011 15:51

Beruf: Gärtner

Gärtner/innen kultivieren und verkaufen Blumen, Stauden, Sträucher sowie Bäume. Mit den Pflanzen erstellen sie standortgerechte Bepflanzungen, sie bauen und pflegen alle Arten von Garten-, Grün-, Spiel- und Sportanlagen. Sie topfen Pflanzen ein, säen, verstellen Pflanzen. Je nach Ausbildungsschwerpunkt begrünen und schmücken sie auch Innenräume wie Wintergärten und Büros oder pflegen Friedhöfe und Gärten.

Interview mit dem Firmeninhaber Herr Rindlisbacher

Welche Tätigkeiten macht man in dem Beruf?
Eintopfen, säeen, Pflanzen verstellen, Pflanzenschutz, das heisst gegen Schädlinge spritzen, rüsten, wenn sie fertig sind, in Gefässe topfen und am Schluss ausliefern.

Welche Voraussetzungen sollte man für diesen Beruf mitbringen?
Die Schule spielt eine untergeordnete Rolle, wichtiger ist, dass man sich im Betrieb integrieren kann, ein sehr hoher Stellenwert hat Deutsch, da sollte man gut sein, da man viele Berichte schreibt, Rapporte, Zusammenfassungen macht. Auch ein gutes
Vorstellungsvermögen und eine schnelle Auffassungsgabe sollte man haben. Rechnen gehört zum Berufsgebrauch auch dazu.

Was ist Ihre Haupteinnahmequelle?
Zu 90% produzieren wir Pflanzen, hauptsächlich Zierpflanzen.
 
Verkaufen sie die Pflanzen direkt an den Kunden?
Meistens nicht, aber wenn manchmal  Leute vorbeikommen, dann verkaufen wir ihnen gerne Pflanzen. Eigentlich verkaufen wir die Pflanzen an die Landi, andere Gärtner und Blumenge-
schäfte, die verkaufen die Pflanzen dann an den Kunden.

Was macht man im Winter?
Saisonbeginn ist so Mitte Januar, da topft man die ersten Pflanzen ein. Anfangs April beginnt es mit Sommerpflanzen, zuerst Geranien und Gruppenware. 2-3 Monate brauchen diese um zu wachsen. Die Saison beginnt 2 Monate früher, als der Kunde sie wahrnimmt.

Und im Dezember?
Der gehört ja auch zum Winter, man macht viele Unterhaltsarbeiten wie Gewächshäuser und Lüftungen kontrollieren und auch rausputzen. Einfach solche Arbeiten die nicht dringend zu einer bestimmten Zeit erledigt sein müssen.

Wieviele Angestellte haben Sie?
Wir haben 500 Stellenprozente, das sind in der Saison zwischen 12 bis 14 Angestellte, davon 2 Lehrlinge übers ganze Jahr.

Haben Sie im Winter gleich viele Angestellte wie im Sommer?
Nein, durch den Winter von Mitte November bis Mitte Januar, sind nur die Festangestellten da. Wir haben in unserem Betrieb 4 Festangestellte und 2 Lehrlinge. In der Hochsaison also März, April und Mai machen wir 75% vom Gesamtumsatz des  ganzen Jahres.

Ist die Konkurrenz gross?
Es sind einfach Mitbewerber. Wir sind eigentlich nur regional verankert.

Was ist im Moment der Trend, was wird viel verkauft?
Im März geht es mit den Primeli, Stiefmütterchen,  Osterglocken und Blumenzwiebeln los, die momentane Trendpflanze ist die Kornuta.

Was sind Sonn-und Schattenseiten dieses Berufes?
Sonnenseiten sind: Man arbeitet mit lebendiger Ware, mit Pflanzen, es ist ein Lebewesen, wie Tiere. Man vermittelt unseren Mitmenschen Freude, mit Blumen und den schönen
Farben. Schattenseiten sind: Dass es in der Saison sehr stressig ist. Bsp. In  41/2 Tagen hat man Anfangs März 5% vom Gesamtumsatz gemacht, das heisst, an Süpitzenagen haben wir
15000 Primeli ausgeliefert und da hat man grossen Stress. Da arbeitet man 10-12 Stunden. Wenn das Wetter schön ist, geht bei uns die Post ab.

Ist Gärtner heutzutage ein beliebter Beruf?
Es ist einer der 10 beliebtesten Berufe in der Schweiz, wenn man das mit der Rangliste vergleicht.

Interview mit der Schnupperlernenden

Wie gefällt es dir hier?
Eigentlich gut.

Hast du es dir so vorgestellt?
Nein, ich hätte nie gedacht, dass es hier so gross ist und eine so grosse Auswahl an Blumen hat.

Du hast gesagt, dass es dir gefällt, warum?
Da ich sehr gerne mit Pflanzen arbeite.

Was durftest du schon machen?
Maschinenarbeiten und Pflanzen umtopfen.

Was hat dir am besten gefallen?
Mit der Maschine zu Arbeiten.

Was hast du dort gemacht?
Man hat Töpfe über das Laufband gelassen und dann füllt es automatisch Erde in die Töpfe.

Kannst du dir vorstellen hier deine Lehre zu absolvieren?
Nein, nicht unbedingt, da es für mich fast zu viel Kraft und Ausdauer braucht.

Vielen Dank für das Interview und noch weiterhin viel Spass beim Schnuppern.

http://www.laengenstein.ch/images/pool/5a51530a541b96d8f5c9d450bc05d8f2.jpg

Beruf: Bootsbauer


Bootsbauer machen Neubauten, Reparaturen sowie Um- und Ausbau von Booten, Yachten und Schiffchen.
Man muss gut mit Holz und Kunststoffen umgehen können, denn aus dem werden die meisten Booten gebaut. Auch Metall wird in einem Boot gebraucht, deshalb sind viele Bootsbauer auf einer dieser Richtung spezialisiert. Sie sägen und hobeln Holz, biegen und nieten Stahl und giessen Kunststoff. Sie machen alles selber bis auf die Segel und Motoren.
Die Ausbildung zum Bootsbauer dauert 4 Jahre, nach 3.5 Jahren absolvieren die Auszubildenden die Abschlussprüfung und sind somit ausgebildeter Bootsbauer/In.

Interview

Wie lange üben Sie diesen Beruf schon aus?
Ich habe im Jahr 1973 mit der Lehre begonnen. Und war 1977 fertig ausgebildet.

Wie lange arbeiten Sie schon in diesem Betrieb?
Seit 2.5 Jahren.

Wieso haben Sie sich für den Beruf entschieden?
Weil er sehr vielseitig ist und man alles selber machen muss.

Was sind die positiven und negativen Seiten?
Das Positive ist eben wie ich schon sagte, dass man alles selber machen kann. Das Negative ist halt, dass man viel Holz und Polyester schleifen muss.

Wo haben sie die Lehre gemacht?
Ich habe die Ausbildung in der Müller AG, die damals noch in Spiez war, abgeschlossen.

Welche Stärken sollten vorhanden sein um diesen Beruf ausüben zu können?
Man sollte auf jeden Fall das handwerkliche Geschick haben. Danach natürlich die Freude an Booten und den Bezug zu dem Wasser haben.

Interview mit Schnupperlehrling Lara Braun

Was musst du machen?
Boote putzen, schleifen.

Gefällt es dir?
Ja es geht.

Würdest du diesen Beruf lernen wollen?
Ich glaube nicht.

Wie lange musst du arbeiten?
Eigentlich bis 17:00 Uhr aber ich muss heute nur bis 15:30 Uhr, denn ich habe noch Training.

Beruf: Schreiner

Der Schreiner arbeitet mit sehr vielen Materialien z.B. Sperr- und Massivholz, Spann- und Faserplatten, Kunststoffe und Metalle. Es gibt zwei verschiedene Fachrichtungen „Bau und Fenster“ bzw. „Möbel und Innenausbau“.
Schreiner/innen  Fachrichtung „Bau und Fenster“, so genannte Bauschreiner/innen, stellen Türen, Fenster, Fensterläden, Schrank- und Korpus-Elemente, Kücheneinrichtungen so wie Wand- und Deckenverkleidungen her.
Schreiner/innen Fachrichtung „Möbel und Innenausbau“, so genannte Möbelschrein/innen, stellen Einzelmöbel und Innenausbauten her und montieren sie.
Seinen/ Ihren Arbeitsplatz ist vor allem in der Werkstatt.  Die Ausbildung zum/ zur Schreiner/in dauert vier Jahre. Erst im dritten Ausbildungsjahr unterscheiden sich die zwei  Fachrichtungen im Unterrichtsstoff.

Am 22. März 2011 besuchten wir Wenger-Fenster in Wimmis.

Interview mit O. Schwarz (23):

Welchen Beruf haben Sie erlernt?
Ich bin Schreiner von Beruf.

Stellt Wenger-Fenster auch Möbel her?
Nein. Wir stellen „nur“ Fenster her.

Gehen Sie auch auf Baustellen oder zum Kunden nach Hause um zu messen?
Nein. Ich absolviere eine Weiterbildung in zwei Jahren. Nach dem Abschluss arbeite ich hauptsächlich im Büro. Bei uns ist es so, dass wir verschiedene Abteilungen haben.  Es gibt extra ein Team das zu den Kunden fährt, montiert und misst.

Ich habe gelesen, dass nur Schreiner/innen gefragt sind, die weitergebildet sind. Ist das so?
Nein, es ist wichtiger ob es ein „guter/ gute“ Schreiner/in ist!

Wie viele Lehrlinge haben Sie?
Wir haben im Moment vier Schreiner in Ausbildung. Diese sind jedoch in Blumenstein. Einen Lehrling haben wir, der Kaufmann erlernt. Er ist hier in Wimmis.

Was sehen Sie als positiv an diesem Beruf?
Man kann mit eigener Hand das Holz bearbeiten. Auch sehr positiv ist, dass man am Abend sieht was man den ganzen Tag durch gearbeitet hat.

Wann wird die nächste Lehrstelle frei?
Wir nehmen pro Jahr einen Lehrling als Schreiner/in. Also nächsten Sommer wird die nächste Lehrstelle frei. Kaufmann/frau schauen wir je nach dem.

Zusammenfassung vom Interview mit dem Schnupperlehrling:

Der Schnupperlehrling wollte den Beruf gar nicht unbedingt, er hat es einfach von der Schule zugeteilt bekommen. Er durfte einige Arbeiten selber ausführen. Trotz der Schnupperlehre, kann er sich keine Lehre als Schreiner vorstellen.

http://www.laengenstein.ch/images/pool/5ce5b16ab0897d9f1cf84302a52f0a0a.jpg

zurück zur Startseite

Kontakte

Schulleitung Tel. +41 (0)33 655 53 38
E-Mail
Sekretariat Tel. +41 (0)33 655 33 68
E-Mail
Lehrerzimmer A Tel. +41 (0)33 655 53 30
E-Mail
Lehrerzimmer C Tel. +41 (0)33 655 53 37
E-Mail

Webseite administrieren