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Von London nach Spiez

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publiziert am 22.08.2012 11:07

Nach mehreren Auftritten im House of Switzerland während den Olympischen Spielen in London gastierte der Human Beat Boxer Nino G. in Spiez.

Schulleiter Michel Weber begrüsste die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Längenstein zum neuen Schuljahr und wünschte ihnen ein ruhiges Jahr, in welchem die Jugendlichen ihre Siege feiern und nach Niederlagen nicht aufgeben sollen. „Ohne Fleiss, kein Preis,“ dieses Sprichwort sei nach wie vor aktuell, meinte der Schulleiter und präsentierte dem Publikum den besten Beweis dafür mit dem Beatboxer Nino G. Seit über 25 Jahren übt Nino G. täglich, und seit einigen Jahren zählt er zu den besten seines Fachs. So war er während einer Woche im House of Switzerland in London als Unterhalter während den Olympischen Spielen engagiert.


Beste Unterhaltung
Der diesjährige kulturelle Anlass zu Beginn des Schuljahres im Schulzentrum Längenstein war ganz auf den Geschmack der jungen Hörer und Hörerinnen ausgerichtet. Nino G. zeigte den Jugendlichen, was er mit seiner Stimme und seinem ganzen Körper an Rhythmen zustande bringt. Bereits die erste Nummer begeisterte das Publikum vollständig: rhythmisch perfekt wirbelte Nino G. mit Lippen, Zunge, Zähnen, Hals und Nase wie auf einem Schlagzeug durch den Lötschbergsaal. Reto Weber, ein international anerkannter Perkussionist, begleitete daraufhin den Humanbeater auf dem Djembe, einem Steel Pan und einem Hang, einem selber erfundenen Perkussionsinstrument. Nino G. suchte und fand den Kontakt zum Publikum ganz schnell und band dieses in sein Programm ein. Ein Schüler, eine Schülerin und ein Lehrer konnten zusammen mit dem Profi ein kurzes Duett auf der Bühne darbieten. Dabei kamen auch humoristische Einlagen nicht zu kurz.

Aus dem Jazz entstanden
Die heute von jungen Künstlern wieder aufgenommene Tradition der Humanbeat Box hat ihre Wurzeln im Jazz. Vor über sechzig Jahren begannen a capella Formationen Instrumente mit ihren Stimmen nachzuahmen. Einzig mit ihren Stimmen zauberten sie ganze Big Bands in den Konzertsaal. In den 80er Jahren griffen arme Puerto Ricaner in New York wieder zu dieser Technik, da sie sich die teuren Instrumente nicht leisten konnten. Die Bewegung wurde grösser, es folgten die ersten Wettbewerbe und die Humanbeats setzten sich in der Hip Hop und Rap Musik durch. In Europa gelang es nur wenigen, sich gegen die amerikanischen Vorbilder zu behaupten. Einer von ihnen ist Nino G., der das Publikum mit seinen atemberaubenden Beats und seiner starken Bühnenpräsenz von allem Anfang an in den Bann zieht.
Das 45minütige Rhythmusspektakel bildete den Anfang des neuen Schuljahres im Schulzentrum Längenstein. Ausser den neuen Schülerinnen und Schülern konnte Schulleiter Michel Weber mit Claudia Oesch, Franziska von Burg und Martin Graber auch drei neue Lehrkräfte am Längenstein begrüssen.

Klaus Aegerter

Nino G. begeisterte die Schülerinnen und Schüler mit einem Feuerwerk an Human Beats.

Beat Box

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