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Schule und Sport

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publiziert am 10.11.2006 22:03

Zwei Fliegen auf einen Streich

Seit Beginn des laufenden Schuljahres profitieren zehn Schülerinnen und Schüler am Spiezer Oberstufenzentrum Längenstein vom Kunst- und Sportangebot. Vorbild für das Projekt ist die Stadt Thun.

Schule und Sport. Zwei Interessensgebiete die sich oftmals überschneiden, ja manchmal gar im Wege stehen. Der Spiezer Gemeinderat hat aus diesem Grund auf das Schuljahr 2005/2006 das so genannte Kunst- und Sportangebot (K+S) am Oberstufenzentrum Längenstein eingeführt. Zehn Schülerinnen und Schüler (alle aus den sportlichen Bereichen Judo, Karate, Geräteturnen, Ski, Fussball und Eishockey) profitieren davon. Die Aufnahmekriterien sind jedoch hoch gesteckt und die Jugendlichen müssen mit einer erheblichen Mehrbelastung klar kommen.

In Klasse integriert

Die Schülerinnen und Schüler besuchen den Unterricht in einer normalen Real- oder Sekundar-schulklasse. Sie können jedoch für die trainings- oder wettkampfbedingten Aktivitäten bis zu 10 Lektionen pro Woche vom Schulunterricht entlastet werden. Diese Entlastung ist in allen Fächern möglich, wird aber nicht selten im Turnen vorgenommen. Die Gemeinde Spiez orientiert sich in der Organisation und bei der Durchführung des K+S-Angebotes stark an der Stadt Thun. An der Oberstufenschule Progymatte besteht das Angebot bereits seit dem Schuljahr 2003/2004.

Koordination erforderlich

Die Schülerinnen und Schüler werden in ihren Belangen von ei-nem Koordinator unterstützt. In Spiez ist dies Michael Gottier, Reallehrer am Längenstein. „Ich bin erste Anlaufstelle für die am An-gebot teilnehmenden Jugendliche und regle ihre Dispensationen. Zudem stehe ich mit den Klassenlehrern und den Eltern in Kontakt,“ umschreibt Gottier seine Tätigkeit.

Dank dem K+S-Angbot bringen die Schülerinnen und Schüler den Unterricht und die sportlichen Ak-tivitäten also besser unter einen Hut. Sie müssen den verpassten Stoff jedoch selbständig aufarbei-ten, sind aber in der Freizeit oftmals mit ihren sportlichen Aktivitäten beschäftigt. In gewissen Fällen wird denn auch Nachhilfe im schulischen Bereich vorgenommen.

Was kommt nachher?

Für Michael Gottier ist es wichtig, dass die Jugendlichen – wenn sie denn die sportlichen (oder kulturellen) Leistungen stetig bringen und steigern – auch nach der obligatorischen Schulzeit entsprechend gefördert werden. „Zum Beispiel besteht am Bildungszentrum in Interlaken (BZI) seit Herbst 2005 die Möglichkeit, die Berufslehre in einem ähnlichen Modell wie das K+S-Angebot am Längenstein zu absolvieren“ weiss Gottier. Dazu braucht es aber die Mitarbeit der Lehrbetriebe.

Weiterführung

Das K+S-Angebot am Oberstufenzentrum Längenstein wird auch im kommenden Schuljahr weitergeführt. Die Lehrkräfte der 6. Klassen aller Spiezer Primarschulhäuser sind über das Angebot informiert. Für eine Anmeldung kommen Jugendliche in Frage, die sich durch überdurchschnittliche Begabung und Leistung im ausserschulischen Förderbereich auszeichnen und sich der Mehrbelastung bewusst sind. Selbstverantwortung und Eigeninitiative sind ein Muss. Auch an die künstlerischen Ausbildungsstätten respektive an die Sportvereine werden Anforderungen wie kompetente Nachwuchsförderung gestellt.

Anmeldeunterlagen können beim Schulsekretariat Spiez, 033 655 33 68, schulsekretariat@gemeindespiez.ch bezogen werden. Die Anmeldefrist für das kommende Schuljahr läuft am 31. Januar 2006 ab. BZI Interlaken: www.bzi-interlaken.ch

Christoph Stalder

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