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Lehrstellenbörse 2015

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publiziert am 01.06.2015 15:43

Am Mittwochabend, dem 27. Mai 2015, fand im Schulzentrum Längenstein die 2. Spiezer Lehrstellenbörse statt. Gegen 80 Jugendliche informierten sich an den Ständen der 14 ortsansässigen Betriebe über die angebotenen Berufsausbildungen und die 38 offenen Lehrstellen.
Im letzten November hat der Gewerbeverband Spiez erfolgreich eine erste Lehrstellenbörse organisiert. Aufgrund der guten Erfahrungen haben sich der Verband und die Schule mit dem Ziel zusammengesetzt, die Zusammenarbeit zu verstärken. Entstanden sind zwei Anlässe: Ein Berufsbildungsabend zu Beginn der Berufswahl im Herbst sowie die soeben durchgeführte Lehrstellenbörse, wo Ende des Berufswahlprozesses offene Lehrstellen präsentiert werden.
In der Pausenhalle herrschte während eineinhalb Stunden reger Betrieb. Teilweise begleitet von ihren Eltern, zogen die Schüler durch die Stände. Lernende und Berufsbildner gaben breitwillig Auskunft und sprachen die Jugendlichen an, indem sie griffige Fragen stellten. „Es ist praktisch, wenn man sich anhand der Firmenliste vorbereiten und dann gleichzeitig bei drei Betrieben nachfragen kann, welche Bewerbungsunterlagen sie wünschen“, meint eine Schülerin. Dass der Anlass wächst und durch mehr Anbieter immer wie attraktiver wird, hofft der Schulleiter Thomas Krayenbühl: „Für viele Jugendliche ist es eine grosse Hilfestellung, wenn die Hemmschwelle zur Kontaktaufnahme möglichst tief liegt.“
Patrick Balmer, Präsident des Gewerbeverbandes unterstreicht, dass es für die Vertreter des lokalen Gewerbes nicht nur wichtig sei, durch solche Anlässe bewusster wahrgenommen zu werden, sondern auch die Möglichkeit zu haben, an möglichst viele Jugendliche herantreten zu können. Es sei in den letzten Jahren für manche Berufe immer schwieriger geworden, guten Nachwuchs zu finden. Im direkten Kontakt könne es gelingen, auch Kandidaten mit Studienabsichten für einen weniger bekannten Beruf zu begeistern.
Es gebe längst genügend Lehrstellen, bestätigt der ebenfalls anwesende Berufsberater Martin Grundbacher. Jedoch fehle es häufig an der Flexibilität der Jugendlichen. Werden solche jungen Leute aber direkt angesprochen, kommen oft ganz andere Mechanismen ins Spiel. Die Berufsinformation im Internet kann den direkten Kontakt zu Berufsleuten mit ihrer Überzeugung für den Beruf eben nicht ersetzten. Berufskarrieren über eine Berufslehre hin zu einem tertiären Abschluss sind längst Alltag, jedoch den Berufseinsteigern noch zu wenig bewusst.

Lehrstellenb�rse 2015

Bildlegende (v.l.n.r.): Der Berufswahlverantwortliche Michael von Känel, Gewerbeverbandspräsident Patrick Balmer und der Schulleiter Thomas Krayenbühl freuen sich uber das grosse Interesse an der Lehrstellenbörse.

Michael von Känel
 

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