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Berufe entdecken mit Oberländer Gewerbebetrieben

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publiziert am 26.10.2015 20:43

200 Achtklässler rund um den Niesen wissen seit dem ersten regionalen Ausbildungsabend im Spiezer SchulzentrumLängenstein, wie vielfältig das Berufsangebot vor der Haustüre ist.
«Man sollte nicht farbenblind sein.» Mit diesem Anforderungsprofil an den Beruf Autolackierer erntete Pascal Lehmann im Singsaal der Schulzentrums Längenstein Heiterkeit. So flapsig, wie es tönte, war es nicht: Gute Autolackierer hätten ein feines Gespür für Farbnuancen, wie er ausführte. Pascal Lehmann ist ein sehr guter Autolackierer: 2013 gewann er die Berufsweltmeisterschaft in Leipzig. Er war Teilnehmer an einem Podiumsgespräch. Dieses war Teil des Ausbildungsabends, das die Gewerbevereine rund um den Niesen und das Schulzentrum Längenstein gemeinsam organisiert hatten. «Wir sind fast etwas überrascht von so vielen Leuten, aber es ist wunderbar», sagte Patrick Balmer, Präsident des Gewerbeverbands Spiez, zur Begrüssung. Für die 200 Achtklässler der Region war der Besuch obligatorisch, aber es kamen auch viele Eltern, Verwandte, jüngere und ältere Schüler.
Auch die 40 Betriebe, die ihre Berufsbilder vorstellten, waren gleich mit mehreren Berufsleuten da, viele nahmen ihre Lehrlinge mit. Martin Kämpf, Bootsbauer bei der Berger GmbH im zweiten Lehrjahr, ist überzeugt, den richtigen Beruf gewählt zu haben. Besonders, weil er nicht nur im Unterhalt eingesetzt wird, sondern an einem perfekt schwimmenden Schiff mitbauen durfte. «Es sind Betriebe da, die nicht direkt eine Lehrstelle anbieten», sagte Balmer. Und es bestehe die Möglichkeit, dass die Schüler einen Beruf entdeckten, an den sie gar nicht gedacht hätten.
Beim Rundgang durch die Schulzimmer, in denen die Betriebe ihr Berufsbild abwechslungsreich vorstellten, gabs viel zu entdecken. Zum Beispiel, dass auch Steinmetze CAD-unterstützt arbeiten. Es gab Beispiele von Maurer- und Schreinerarbeiten, von Logistik, Holzbau und Solartechnik, schön gedeckte Restauranttische, feinste Konditorarbeiten. Dazu die Möglichkeit, Fragen zu stellen. Für Martin Mühlematter, Inhaber eines Coiffeursalons, wars und ists der Traumberuf. Für seine Mitarbeiterin Corina Calmonte nicht, eigentlich wollte sie in einer Kleintierpraxis arbeiten. Jetzt aber ist sie wegen der Kreativität gern Coiffeuse. Die Achtklässlerin Rebecca Wälti möchte Floristin werden, aber Coiffeuse wäre eine Alternative. Mutter Barbara Wälti lobt den Anlass, er sei gut organisiert und sehr informativ.
Zurück zum Podium. Unter der Moderation von Schulleiter Thomas Krayenbühl diskutierten die Lernenden Gina Kurzo (Fachangestellte Gesundheit), Milena Gernert (Servicefachangestellte), Lars Baumann (Kaufmann) und Rebekka Reber (Zeichnerin Fachrichtung Ingenieurbau) und Pascal Lehmann über die Berufslehre. Es zeigte sich, dass es über Berufslehren vieles zu sagen gibt und dass sie Sicherheit vermitteln: Die Lernenden machten ihre Sache gut. Eltern sind bei der Berufswahl entscheidend, als Unterstützung oder auch als Vorbild. Die Lernenden schätzen Unabhängigkeit und das Team, in dem sie arbeiten. Lernende und Lehrbetriebe müssen zusammenpassen, Sozialkompetenz, sicheres Auftreten bei Bewerbungsgesprächen, Engagement beim Schnuppern sind wichtig.

Bericht und Fotos Anne-Marie Günter, Berner Oberländer

Berufsanlass 3

Berufsanlass 1

Berufsanlass 2

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