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100 Tage Schulleitung

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publiziert am 31.07.2007 16:50

Wir wollen fördern und fordern

Seit 100 Tagen bilden Daniel Weibel und Michel Weber die neue Schulleitung des Schulzentrums Längenstein in Spiez.

„Wir sind froh, dass wir rasch zu einem gut harmonierenden Team geworden sind“, erklären die beiden Schulleiter. „Das war enorm wichtig, denn wir hatten keine Schonfrist, mussten vom ersten Tag an voll präsent sein“ führt Michel Weber aus. Der zweifache Vater, der in Thun aufgewachsen ist, war bis zu den Sommerferien in Boltigen tätig. „Der Schulleiterposten in Spiez kam zum richtigen Zeitpunkt für mich. Ich wollte eine neue Herausforderung, und die Führungsaufgabe reizte mich“, erläutert er. Auch bei Daniel Weibel war die Zeit reif für eine Veränderung. Nach vielen Schuljahren in der Gemeinde Köniz identifiziert er sich nach zwei Jahren in Spiez bereits sehr stark mit dem Oberstufenzentrum.

Lehrjahr

„Wir spüren von allen Seiten viel Goodwill und Unterstützung“, freut sich Daniel Weibel. Das ist auch wichtig, denn das erste Schuljahr wird ein äusserst arbeitsintensives Lehrjahr werden. Trotz Unterstützung durch die beiden ehemaligen Schulleiter, des gesamten Kollegiums und der Schulkommission gibt es viel Neues anzupacken. „Wir müssen uns im Laufe dieses Jahres in unzählige Dossiers einarbeiten und wollen diese auch möglichst rasch beherrschen“, erklärt Michel Weber die Herausforderungen. Neben den je 60 Prozent Schulleitung unterrichten beide Lehrer an verschiedenen Klassen. Dazu absolvieren sie den Diplomlehrgang Schul- und Bildungsmanagement an der pädagogischen Hochschule, der drei Jahre dauert. „Die Freizeit ist an einem kleinen Ort im Moment“, stellen beide Leiter fest. Es bleibt nur wenig Zeit, um mit der Familie oder alleine die Freizeit zu geniessen.

Geglückter Einstieg

Beide Schulleiter sind froh, dass der Einstieg ohne nennenswerte Schwierigkeiten und Fehler geglückt ist. Das ist nicht selbstverständlich innerhalb des Spannungsfeldes Schule, in welchem jeden Tag Entscheide gefällt werden müssen. „Wir hatten dementsprechend auch Respekt vor dieser Herausforderung“, führt Weber aus. Die Schulleitung funktioniert als Dreh- und Angelpunkt zwischen allen an der Schule beteiligten Gruppen. Das sind nicht wenige: Schülerinnen und Schüler, Lehrerschaft, Eltern, Schulkommission, Erziehungsdirektion und die Jugendarbeit müssen in die Entwicklung der Schullandschaft einbezogen werden. „Diese Anspruchsgruppen sind uns wichtig und wir wollen eine konstruktive Zusammenarbeit anstreben.“

Fördern und fordern

Weber und Weibel haben klare Vorstellungen, wie sie das Schulzentrum Längenstein leiten und weiter entwickeln wollen. Qualitätsentwicklung ist ein zentraler Punkt. „Wir legen nicht nur grossen Wert auf Leistung“, betont Michel Weber, „sondern auch auf das Lern- und Arbeitsverhalten .“ Dazu sollen klare Regeln und Disziplin beitragen. „ Das Bildungsziel ist klar definiert, und dieses Ziel wollen wir erreichen: Wir schulen die Kinder kompetent und konsequent in den Bereichen Selbst-, Sozial- und Sachkompetenz,“ führt Weber aus. Handlungsbedarf sehen die beiden Schulleiter vor allem in den beiden ersten Kompetenzen. Es geht den beiden «W» also nicht um reine Wissensvermittlung. Die Schule hat klar auch eine Erziehungsaufgabe. Damit das Bildungziel erreicht werden kann, braucht die gesamte Schule ein gutes Klima, in welchem alle motiviert sind. Auch gerade die Lehrkräfte sollen hier stark mit einbezogen werden. „Wer motiviert ist und Sinn und Erfüllung im Lehrerberuf findet, der unterrichtet auch gut“, ist Daniel Weibel überzeugt.

Teambildung

Lehrerinnen und Lehrer sind zuweilen zu stark «Einzelkämpfer». Hier will die Schulleitung ebenfalls Akzente setzen. Die Lehrkräfte werden dazu angehalten, ihre tägliche Arbeit in Selbstreflexion und im Gespräch mit anderen zu überdenken. Dieser Austausch soll die Ressourcen jeder Lehrkraft freilegen, damit sie besser genutzt werden können. So wird es auch einfacher, dass alle am gleichen Strick und in die gleiche Richtung ziehen. Dazu tragen auch die Mitarbeitergespräche bei, welche Weber und Weibel in den nächsten Wochen mit jeder einzelnen Lehrperson führen werden. „Das wird ein wichtiger Austausch für uns sein“, ist Daniel Weibel überzeugt, auch wenn das den vollen Terminkalender noch mehr füllt. Trotz der grossen Belastung freuen sich beide auf Fortsetzung ihrer Arbeit. Der Anfang jedenfalls ist geglückt!

Die neuen Schulleiter

Daniel Weibel ist 42 und in Kirchberg aufgewachsen. Er musiziert gerne und hält sich viel in der Natur auf. Nach dem Seminar in Langenthal arbeitete er 15 Jahre auf der Primarstufe in Köniz, bevor er vor 2 Jahren an die Oberstufe in Spiez wechselte.

Michel Weber ist 37, verheiratet und zweifacher Vater. In Thun aufgewachsen besuchte er das Seminar Spiez und das Sekundarlehramt an der Uni Bern. Er hat auf allen Schulstufen unterrichtet. Seine Freizeit verbringt er am liebsten mit seiner Familie.

Klaus Aegerter

Für Michel Weber und Daniel Weibel, die beiden neuen Schulleiter des Schulzentrums Längenstein, bleibt im Moment kaum Zeit für eine Kaffeepause.

SchulleiterNov06

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