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Strubi Gschichte

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publiziert am 31.07.2007 16:51

Die Theatergruppe des Schulzentrums Längenstein führte ihr unterhaltsames Cabaret „Strubi Gschichte“ auf.

Im ersten Semester des Schuljahres erarbeiteten mehr als 20 Schülerinnen und Schüler im Theaterangebot am Längenstein in Spiez ein Cabaret. Unter dem Titel „Strubi Gschichte“ wurden dem Publikum 15 locker aneinander gereihte Szenen vorgestellt.

Etwas Lustiges spielen

Die Theatertruppe war sich bald klar, dass sie etwas Lustiges spielen wollten. Ein Theaterstück einzustudieren war wegen der knapp bemessenen Zeit fast nicht möglich. Deshalb einigten sich die Jugendlichen, heitere Szenen zu spielen, die inhaltlich nur lose miteinander verknüpft waren. Gemeinsam war aber allen. Eben ein bisschen „strubi“ Geschichten, welche das menschliche Miteinander mit sich bringt.
Da trafen sich auf der Bühne drei Frauen, welche über eine Nachbarin lästern, beim Auftauchen aber überfreundlich grüssen. Oder die Sekretärin, die alles im Griff hat, und sich selbst wegen eines kleinen Fehlers entlässt. Speziell gefiel dem Publikum die Dame mit dem kleinen Wendekreis, welche sich beim Autokauf für einen Lieferwagen entscheidet, weil er farblich gut zu ihrer Handtasche passt. Besonders gut kam auch Frank-Melitta an, das flegelhafte Kind, das völlig freiheitlich erzogen wird, und dereinst selber entscheiden soll, ob es ein Knabe oder ein Mädchen sein will.

Improvisation

In den letzten beiden Vorstellungen waren die Schauspieler und Schauspielerinnen speziell gefordert. Nicht weniger als vier von ihnen erkrankten und mussten teilweise ersetzt werden. So kam es, dass halt die eine oder andere mit einem Rollenblatt auf der Bühne stand. Es gab aber auch Schülerinnen, die spontan in anderen Szenen einsprangen, in kürzester Zeit den Text auswendig lernten und spielten, als wäre es von Anfang an ihre Rolle gewesen. Selbst die beiden Lehrkräfte mussten einspringen: der eine als Ansager zwischen den Szenen, der andere als Bundesrat Leuenberger...

Alle sind wichtig

Für die beiden Lehrkräfte war besonders wichtig, dass sich alle in diesem Theaterangebot mit sich und ihren Fähigkeiten auseinandersetzten. „Es ist uns ein Anliegen, dass gerade Schülerinnen und Schüler, welche im Schulalltag nicht besonders erfolgreich sind, erkennen, dass sie andere Fähigkeiten und Talente haben“, halten die beiden Leiter fest. Und diese wurden vom Publikum mit einem kräftigen Applaus honoriert!

Klaus Aegerter

Theater07

Frau Barmettler entscheidet sich für einen Lieferwagen, der farblich besonders gut zu ihrer neuen Handtasche passt...

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