Schulzentrum Längenstein

Aktuell Schule Klassen Lehrpersonen Downloads Kontakt Elternrat

Schulen im Vergleich

zurück zur Startseite

publiziert am 31.07.2007 16:51

Mit dem Projekt BIVOS werden im ganzen Kanton Bern die Schulleistungen miteinander verglichen. Das Schulzentrum Längenstein macht bei diesem Vergleich mit.

Jonas sitzt angespannt vor dem Computer und versucht die gestellte Mathematikaufgabe zu lösen. „Gar nicht so einfach“, meint er. Jonas ist 8. Klässler des Schulzentrums Längenstein und damit einer der ersten, welcher im Projekt BIVOS sein Wissen mit rund 6500 anderen Schülerinnen und Schülern im Kanton Bern vergleicht. „BIVOS steht für Bildungsstandards in der Volksschule“, erläutert Schulleiter Michel Weber. „Mit diesem Instrument können die Leistungen über die Schulgrenzen hinaus verglichen werden“, ergänzt Co-Leiter Daniel Weibel. Der Test wird am Computer gelöst. Das System analysiert die Antworten der Testperson und setzt ihm entsprechend seiner Fähigkeiten die nächste Frage vor. Nach 90 Minuten Arbeit entsteht so ein Leistungsprofil, das unabhängig von Schultyp und Ausbildungsort ist.

Qualitätssicherung

Qualitätssicherung steht bei der Schulleitung des Längensteins ganz oben auf der Prioritätenliste. Deshalb haben sie beschlossen von allem Anfang an bei BIVOS - auf freiwilliger Basis -mitzumachen. Unterstützt wurde diese Absicht auch durch die Real- und Sekundarschulkommission. Momentan stehen Deutsch- und Mathematikstandards zur Verfügung. In diesen beiden Fächern wird nach dem Test ein Leistungsprofil erstellt, das sich mit Jugendlichen aus anderen Gebieten des Kantons vergleichen lässt. „So lassen sich Rückschlüsse auf die Qualität des Unterrichts herleiten. Die Lehrkräfte wissen dann ganz genau, wo sie den Hebel ansetzen müssen, und mit dem Erkennen von Stärken und Schwächen lässt sich das weitere Lernen besser planen.“

Nicht alleine

Der Kanton Bern hat mit seinem Projekt BIVOS nicht einen Alleingang im Bildungswesen provoziert. Auch andere Kantone, namentlich in der Ostschweiz, sind daran ähnliche Standards zu evaluieren. All diese kantonalen Initiativen werden später von einem zumindest für die ganze deutsche Schweiz gültigen Projekt abgelöst. „Standards tragen sicher dazu bei, Leistungen von Schülerinnen und Schülern besser miteinander zu vergleichen“, meint Daniel Weibel. Aber die beiden Schulleiter des Längensteins sind sich auch bewusst, dass Harmonisierung und Standardtests ihre Grenzen haben. Die Gefahr, dass nur noch auf die Tests hin gelernt wird, ist gross. „Bildung vermittelt aber wesentlich mehr als nur faktisches Wissen“, schliesst Weber seine Gedanken ab. „Es geht auch um Werthaltungen und Vermittlung von Sozialkompetenzen und diese lassen sich nicht mit Tests am Computer messen."

Klaus Aegerter

Mit voller Konzentration dabei

Theater07

zurück zur Startseite

Kontakte

Schulleitung Tel. +41 (0)33 655 53 38
E-Mail
Sekretariat Tel. +41 (0)33 655 33 68
E-Mail
Lehrerzimmer A Tel. +41 (0)33 655 53 30
E-Mail
Lehrerzimmer C Tel. +41 (0)33 655 53 37
E-Mail

Webseite administrieren