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Kino statt Schule!

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publiziert am 22.05.2004 00:00

Die Schülerinnen und Schüler im Nichtraucherprojekt durften den Lohn für ihr Mitmachen einfahren: statt Schule stand ein Ausflug oder ein Kinobesuch auf dem Stundenplan.

„Nicht rauchen, das lohnt sich“, ermunterte Schulleiter Bernhard Abbühl die Jugendlichen zum weiteren Durchhalten im Nichtraucherprojekt. „Wer nicht raucht, schont nicht nur das eigene Portemonnaie, sondern hilft auch die Gesundheitskosten zu senken“, führte er weiter aus. Und für die Schülerinnen und Schüler des Schulzentrums Längenstein lohnt es sich auch, nicht zu rauchen.

Le Bouveret statt Französisch
Die ältesten Nichtraucherinnen und Nichtraucher des Längensteins durften letzte Woche einen Ausflug ins Welschland unternehmen. Wasserspass im Aquapark von Le Bouveret war angesagt, der von einer Besichtigung der Schokoladefabrik Cailler in Broc abgerundet wurde. Die paffenden Mitschülerinnen und Mitschüler büffelten unterdessen Französisch in der Schulstube. Den achten Klassen wurde ein Besuch im Verkehrshaus Luzern mit einem Eintritt ins Imax Kino offeriert. „Die 50 ersten Dates“ stand am Donnerstagnachmittag bei den Jüngsten an Stelle von NMM und Werken auf dem Stundenplan. Ein Kinobesuch im Spiezer Movieworld war ihre Belohnung. „Es ist schon lässig, ins Kino statt in die Schule zu gehen“, meinte eine Schülerin vor dem Film. „Aber ich mache nicht deswegen im Projekt mit. Mir ist meine Gesundheit wichtig“, fügte sie noch an.

Dank Spnsoren und Eltern
Schulleiter Stefan Kocherhans verweist darauf, dass die tollen Ausflüge nicht von der Schule allein finanziert werden. „Ohne Sponsoren und ohne die Mithilfe der Eltern wäre es uns nicht möglich, den Nichtraucherinnen und Nichtrauchern so tolle Belohnungen für ihr Mitmachen zu bieten“, beleuchtet er die finanzielle Seite. Und er ist überzeugt, dass dieses und ähnliche Projekte einen wichtigen Bestandteil der Suchtprophylaxe bilden. Damit nicht geschummelt werden kann, werden periodisch Stichkontrollen durchgeführt. „Mit einer einfachen Speichelanalyse kann festgestellt werden, ob sich eine Schülerin oder ein Schüler an die Vorgaben des Projektes hält“, erklärt Stefan Kocherhans die durchgeführten Kontrollen. Die Jugendlichen sich jedes Jahr neu für das Nichtraucherprojekt und können jederzeit aussteigen. „Mit zunehmendem Alter sinkt die Zahl derjenigen, die im Projekt mitmachen“, führt Bernhard Abbühl aus. Trotzdem hofft er, dass von den heutigen 7. Klassen möglichst viele das Projekt bis Ende der Schulzeit durchziehen. Denn nicht rauchen lohnt sich. In jedem Fall. Nicht nur, weil die Schule ausfällt.

Klaus Aegerter

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