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Standing Ovation

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publiziert am 02.07.2004 00:00

Mit einer bunten Palette von Darbietungen verabschiedeten sich die neunten Klassen an der Schlussfeier des Schulzentrums Längenstein aus der Schulpflicht. Mit einer Standing Ovation wurde Heidi Jorns für ihre Arbeit gedankt.

Der Lötschbergsaal war bis auf den letzten Platz gefüllt, trotz EM Halbfinal, wie die Schulleiter Bernhard Abbühl und Stefan Kocherhans in ihrer Begrüssung feststellten. Auch Monika Müller, Präsidentin der Real- und Sekundarschulkommission, zog in ihrer kurzen Rede einen Vergleich zum aktuellen Fussballgeschehen. Allerdings nicht zur EM sondern zum Lehrer-Schüler-Match, den die Schüler nach einem dramatischen Penaltyschiessen verdient zu ihren Gunsten entschieden hatten. Sie wünschte den austretenden Jugendlichen, dass sie im Leben beim Auslassen von Chancen nicht den Kopf hängen lassen, sondern den Kampfgeist mobilisieren. „Und ich hoffe, dass ihr im Leben immer fair kämpft“, schloss sie ihre Überlegungen ab.

Gemeinschaft fördern
Isabelle Sarbach und Lukas Fahrni, die gekonnt durch den Abend führten, erwähnten mehrmals das Leitbild der Schule. „Wir haben dem Leitsatz, die Gemeinschaft zu fördern und Verantwortung zu übernehmen, nachgelebt“, betonten sie. Mit mehreren Klassen übergreifenden Auftritten, die zum Teil völlig selbständig einstudiert wurden, setzten die austretenden Schülerinnen und Schüler die Leitbildideen in die Tat um. Ein bunter Reigen von Hits aus den 60er Jahren über Mundartrock bis zu aktuellen Songs sorgte für einen abwechslungsreichen musikalischen Rahmen. Klassenweise, in Bandformationen und in freiwilligen, Klassen übergreifenden Formationen wurde ein letztes Mal in der Schulzeit gesungen und gespielt. Dazwischen zeigten die Klassen weitere Darbietungen. Zwei Ausschnitte aus dem Film ‚Neighbours’, einem Klassenprojekt zum Thema Rassismus, Turn- und Tanzeinlagen, eine Dia-Geschichte über eine verbotene Liebe und kurze humorvolle Sketches boten eine vielfältige Unterhaltung am diesjährigen Schlussabend.

Standing Ovation
Auch für vier Lehrkräfte hiess es Abschied nehmen vom Längenstein. Michael Jänichen verlässt die Schule nach einem Lehrjahr wieder, um im Gymnasium Kirchenfeld eine Stelle zu übernehmen. Beruflich verändert sich auch Beat Wey, der seine Informatikkenntnisse zu seinem Hauptberuf gemacht hat. Hansueli Stalder, 26 Jahre in Spiez tätig, lässt sich gesundheitshalber vorzeitig pensionieren. „Sie hat gezeigt, dass Mädchen nicht nur stark in Sprachfächern sind, sondern auch in Mathematik und Naturwissenschaften“, umriss Monika Müller das Wirken von Heidi Jorns. Im April 1977 trat Heidi Jorns ihre Stelle an der Sekundarschule Spiez an. “Ihre offene Art und ihren Humor werden wir im Längenstein vermissen“, schloss die Präsidentin der Schulkommission ihre kurze Würdigung und wünschte ihr für die Zukunft alles Gute. Mit einem eigenen Heidi Lied verabschiedeten danach die Lehrkräfte ihre Kollegin und die Anwesenden dankten Heidi Jorns mit einer Standing Ovation für ihre geleistete Arbeit.

Puisque tu pars...
Nachdem auch der scheidenden Schulkommissionspräsidentin Monika Müller für ihre Arbeit gedankt wurde, intonierte die Lehrerband das Schlusslied. Zum Lied „Puisque tu pars“ wurden alle 121 austretenden Schülerinnen und Schüler auf die Bühne gerufen und aus der Schulpflicht entlassen.

Klaus Aegerter

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