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Verschönerung ist gelungen

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publiziert am 30.06.2008 16:46

Die Klasse 9c vom L�ngenstein Schulhaus in Spiez bemalte kunstvoll eine zwei Meter hohe und sieben Meter breite Wand.

�Farbe im Wert von 400 Franken klebt jetzt an der Wand�, sagt die Lehrerin Gudrun von Ah. �Es ist ein Projekt im Rahmen des Faches Bildnerisches Gestalten�, berichtet sie weiter. Von Ah ist die Klassenlehrerin der Klasse 9c vom L�ngenstein Schulhaus in Spiez. Unter ihrer Leitung hat die Klasse eine zwei Meter hohe und sieben Meter breite Wand nach der Vorlage des K�nstlers Henri Matisse gestaltet.

An einer Lehrerkonferenz schilderte die Schulleitung das Problem er unsch�nen und versprayten Wand beim Hauswirtschaftsgeb�ude. Gudrun von Ah erkl�rte sich bereit, das Projekt �Wandversch�nerung� in Angriff zu nehmen und stellte ihren Sch�lern den Auftrag vor: �Wir stimmten sofort zu und waren begeistert�, berichtet Ivo Peric. �Wir betrachteten die Aufgabe als eine grosse Herausforderung�. Man war sich schnell einig: Die Wand soll bemalt werden. Nat�rlich seien bei der Bildauswahl die Geschm�cker auseinander gegangen. �Einige wollten Graffiti, andere bevorzugten die Bildvorlage eines ber�hmten K�nstlers�, schildert Ivo das Problem. �Ein Graffiti kam f�r mich nicht in Frage, weil ich das schlichtweg nicht kann�, gesteht von Ah. �Deshalb entschieden wir uns schlislich f�r ein farbenfrohes Gem�lde des K�nstlers Henri Matisse.

Kreativit�t gefordert
�Das Werk von Henri Matisse heisst �bersetzt �Die Traurigkeit des K�nigs��, weiss Ivo und glaubt ausserdem den tieferen Sinn des Kunstwerkes erkannt zu haben: �Die Musiker auf dem Bild sollen den K�nig aufheitern�.

Das Originalbild von Matisse hat im Gegensatz zur Wand ein quadratischen und kein rechteckiges Format. Dies forderte die Kreativit�t der Sch�ler: �Massstabgetreu projizierten wir das Original auf die Mitte der Wand. Links und rechts erweiterten wir das Hauptbild nach unseren eigenen Vorstellungen, �bernahmen jedoch Elemente des Originals�, erkl�rt Petra Siegenthaler die Vorgehensweise.

Ergebnis l�sst sich sehen
�Ich finde, das Projekt ist uns gelungen�, sag Ivo zufrieden. Aud der Schulleiter Michel Weber ist begeistert: �Die Wand ist jetzt wundersch�n � eine hervorragende Leistung. Ich bin sehr stolz auf die Sch�ler und ihre Lehrerin.� Die Sch�lerin Medea Porto befragte auch den Musiklehrer Patrik Bernhard �ber seine Meinung zum Werk: �Das ist wahre Kunst. Solch eine spezielle Mauer ist einmalig. Sie gef�llt mir sehr.�
Den Sch�lern bereitete die Arbeit Spass. In Dreiergruppen haben sie jeweils zwei mal zwei Lektionen am Gem�lde gewirkt. Dank der Schichtarbeit konnte konzentriert und effizient gearbeitet werden. So war das WErk innert drei Wochen vollbracht. Gudrun von Ah war stets dabei, wenn an der Wand gepinselt wurde: �Dies bedingte meinerseits Flexibilit�t und einige �berstunden. Doch ich bin begeistert vom Projekt und habe dies gerne auf mich genommen.�

Andreas von K�nel, Chefabwart der Liegenschaften der Schulen Spiez, bedankte sich ebenfalls bei der Klasse: �Ihr habt grossartige Arbeit geleistet. Es macht mich gl�cklich und stolz, mit wie viel Engagement ihr die Wand versch�nert habt.� Zum Dank brachte von K�nel ein �Zvieri� mit, welches vor dem vollbrachten Werk gen�sslich verspeist wurde.

Mirjam Kallen, Berner Oberl�nder vom 18. Juni 2008

 

 

 

 

Die Klasse 9c vor dem Gem�lde

Gem�lde

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